Mietminderung wegen Mängeln

Kommt es zu Mängeln in der Mietswohnung, die die Wohnqualität herabsetzen, ist meist eine Mietminderung möglich. Die häufigsten Gründe die Miete zu kürzen sind Schimmel, Baulärm, Probleme mit der Heizung oder Wasserschäden. Doch auch Schädlingsbefall, Ruhestörung durch Nachbarn, Ausfall des Fahrstuhls, Geruchsbelästigung, unsachgemäße Trittschalldämmung, ein unbenutzbarer Balkon oder ein Bordell im Haus können zur Mietminderung berechtigen.

Wie man bei einer Mietminderung vorgeht, erklären wir im Ratgeber. Die Höhe der Minderung kann von Fall sehr unterschiedlich ausfallen, weshalb Sie sich unbedingt Hilfe vom Fachmann holen sollten. Einen ersten Anhaltspunkt für die mögliche Höhe Ihrer Mietminderung erhalten Sie durch unsere kostenlose Online-Prüfung. In unserem Login-Bereich haben wir wichtige Vorlagen für Schreiben rund um das Thema Mängel und Mietminderung für Sie vorbereitet. Ihre Anmeldung ist genau wie unser gesamtes Downloadangebot kostenfrei.

1. Mietminderung wegen Schimmel

Es gibt viele verschiedene Arten von Schimmel. Allein hinter dem Begriff „Schwarzschimmel“ verbergen sich über 40 Schimmelarten. Zwar sind nicht alle davon gefährlich – Schimmel in der Mietwohnung stellt aber immer einen Mangel dar. Mieter können die Miete wegen des Schimmels dann mindern, wenn sie den Schimmel nicht selbst verursacht haben. Viele Vermieter versuchen daher zunächst, den Mieter für den Schimmel verantwortlich zu machen.




2. Mietminderung wegen Baulärm

Vor allem in Großstädten folgt eine Baustelle der nächsten. Anwohner brauchen dann ein robustes Nervenkostüm, denn Bauphasen ziehen sich oft über Monate hin. In dieser Zeit bringen sie jede Menge Schmutz und Lärm mit sich, mit dem Anwohner zu leben lernen müssen. Eine Mietminderung wegen des Baulärms und anderer Auswirkungen einer Baustelle ist im Regelfall möglich, denn Mieter sollen für die Beeinträchtigungen einen Ausgleich erhalten. Von diesem Grundsatz gibt es aber auch Ausnahmen.




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3. Mietminderung wegen defekter Heizung

Sowohl im Winter als auch im Sommer müssen Vermieter bestimmte Temperaturvorgaben einhalten, um Mietern eine angenehme Wohntemperatur zu ermöglichen. Unterlässt er dies, ist eine Mietminderung möglich. Mietern kann außerdem eine Mietminderung zustehen, wenn die Warmwasserversorgung unzureichend ist oder wenn durch die Heizungsanlage störende Geräusche verursacht werden.




4. Mietminderung wegen Wasserschaden

Schon eine kleine Unachtsamkeit kann zu einem riesigen Wasserschaden führen. Die Beseitigungskosten belaufen sich oftmals auf mehrere Tausend Euro. Ist der Mieter nicht selbst für den Schaden verantwortlich, hat er das Recht zur Mietminderung.




5. Miete mindern

Im Ratgeber finden Sie Tipps, wie man am besten vorgeht, wenn man seine Miete herabsetzen will. In welchen Fällen eine Mietminderung nicht möglich ist, erklären wir genauso, wie, was sie bei der Festlegung der Minderungshöhe beachten müssen.




6. Minderung prüfen

Prüfen Sie in wenigen Klicks online und kostenlos, in welchen Rahmen eine Mietminderung in Ihrem Fall möglich sein könnte. Die Online-Prüfung ersetzt keine Rechtsberatung, kann jedoch ein hilfreicher erster Anhaltspunkt sein, wie hoch Ihre Mietminderung ausfallen kann. Sie können zwischen einer Prüfung zu Mängeln im Allgemeinen und einer Prüfung zum Thema Schimmel wählen.




7. Gratis Vorlagen

Wichtige Vorlagen für Schreiben und Protokolle zum Thema Mängel können Sie im kostenlosen Login-Bereich von MieterEngel downloaden. Sie finden Vorlagen für Mängelanzeige, Schreiben zur Fristsetzung, Kostenerstattung, Mietzahlungen unter Vorbehalt, Lärm- und Heizungsprotokolle sowie vieles mehr.